Kinder

Eltern mit Kleinkindern

können in einem Mutter-Kind-Raum problemlos an den Gottesdiensten in der Gemeinde teilnehmen.

Durch ein Sichtfenster optisch mit dem Kirchenschiff verbunden, jedoch akustisch ein geschützter Raum, ermöglicht den Eltern mit ihren Kindern und der Gemeinde gleichermaßen einen ungestörten Gottesdienst. So besteht die Chance für Eltern und Kinder, auch während der Kleinkindphase, am Gemeindeleben teilhaben zu können.

Kindern im Vorschulalter

werden vom vierten Lebensjahr an bis zur Einschulung parallel zum Gottesdienst in der Vorsonntagsschule am Sonntagmorgen betreut. In kleinen Gruppen machen die jüngsten Gemeindemitglieder auf kindgerechtem Niveau erste Erfahrungen mit Gott. Engelschutz, Geborgenheit und Beten sind Begriffe, mit denen sie sich beschäftigen.

Den Kindern werden Inhalte aus der Heiligen Schrift in Wort und Bild, beim Malen und Basteln sowie beim Spielen und Singen nahe gebracht. So kann schon früh das Gefühl der Zusammengehörigkeit wachsen. Die Kinder erfahren in dieser Atmosphäre die Freude an ihrem Glauben und lernen Gott vertrauen.

Für Kinder von sechs bis zehn

findet ebenfalls parallel zum Sonntagsgottesdienst die Sonntagsschule statt.

Biblische Geschichte und Geschichten vermitteln Grundkenntnisse und Zusammenhänge aus dem Alten und Neuen Testament. Die Kinder lernen von den Begegnungen, die Menschen mit Gott hatten. Sie werden so ermuntert, ihre ersten eigenen Erfahrungen im Glauben zu machen.

Die Kinder erhalten jedes Jahr ein Schülerbuch, in dem sie das Gelernte nachvollziehen und durch eigene Notizen vertiefen können.

Die sich an die Sonntagsschule

anschließenden Unterrichtsangebote sind ein dreijähriger Religionsunterricht und der einjährige Konfirmandenunterricht.

Im Religionsunterricht werden

die in der Vorsonntags- und Sonntagsschule gelernten biblischen Geschichten vertieft und Gesamtzusammenhänge göttlichen Wirkens im Alten und Neuen Testament erklärt. Die Lehrkräfte vermitteln während dieser drei Jahre Kenntnisse über allgemeine kirchengeschichtliche Entwicklungen, über die Ausbreitung des Christentums und Grundkenntnisse über die großen Weltreligionen. Ebenso zählt die Geschichte der Neuapostolischen Kirche zum Lehrangebot.

Eine Teilnahme am schulischen Religions- oder Ethikunterricht obliegt der individuellen Entscheidung des Religionsschülers und der Eltern.

Konfirmandenunterricht

Während im Religionsunterricht die Wissensvermittlung im Vordergrund steht, liegt im anschließenden einjährigen Konfirmandenunterricht der Schwerpunkt auf der Hinführung des jungen Menschen zu einem eigenverantwortlich handelnden Christen. So hat der Konfirmandenunterricht einen überwiegend seelsorgerischen Auftrag. Nach dem Konfirmandenunterricht übernehmen die Heranwachsenden am Tag ihrer Konfirmation die eigene Verantwortung für ein christlich geführtes Leben.

Kindergottesdienst für 10- bis 14-Jährige

Anstelle der Sonntagsschule nehmen die Kinder ab dem Eintritt in den Religionsunterricht am Gottesdienst in den Gemeinden teil. Besondere Zuwendung erhalten sie einmal im Monat in einem gemeindeübergreifenden Kindergottesdienst. Dieses Angebot ist seit Mitte 2006 unter dem Namen "KiGo_10-14" flächendeckend in der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen etabliert.

In den Kindergottesdiensten für 10- bis 14-Jährige sollen die jungen Gemeindemitglieder das bewusste Erleben von Gottesdiensten lernen. Es handelt sich durchaus schon um Wortgottesdienste, in denen die Wortverkündigung und die Feier des Heiligen Abendmahles im Mittelpunkt stehen. Eine kindgerechte Sprache, die Visualisierung der eigens für diese Gottesdienste ausgewählten Inhalte und eine aktive Beteiligung der Kinder bei der Gestaltung der Gottesdienste machen den Unterschied zum Gottesdienst für die Gemeinden aus.